Hirnforschung meets Webdesign

Hirnforschung meets Webdesign

Auf dem Neuromarketing-Kongress 2011 hielt Prof. Dr. Peter König (Institut für Kognitionswissenschaft, Universität Osnabrück) einen Vortrag über Erkenntnisse aus der Hirnforschung und wie diese im Webdesign genutzt werden können (Vortrag als PDF). Genauer geht es darum wie sich die Blicke von Nutzern über Webseiten mittels neurotechnologischer Methoden vorhersagen und optimieren lassen. Dies soll mit Hilfe der Technologie “EyeQuant” möglich sein.

Das Tool bewertet die Aufmerksamkeitswirkung einer Website auf Basis eines neurowissenschaftlichen Computermodells, das die Wahrnehmungsmuster von ca. 400 Probanden zusammenfasst. Es handelt sich sozusagen um eine automatisierte Eye-Tracking-Analyse. Im nachfolgenden Video zeigt Steven Broschart anhand eines Beispiels, wie dieses Tool zur Optimierung von Websites eingesetzt werden kann.

Video: Conversion-Optimierung mit EyeQuant

Grundsätzlich handelt es sich bei EyeQuant um einen sehr interessanten Ansatz. Aber auch diese Technologie hat ihre Grenzen, auf die Christoph Anders im Artikel “EyeQuant, eine Technologie zum Analysieren von Websites” eingeht.

 

Zum Weiterlesen:

  • Kincl, Tomáš; Novák, Michal; Štrach, Pavel (2012): Automated Attention Analysis: a Valuable Tool for Online Marketers? In: Proceedings of the World Congress on Engineering and Computer Science, Vol 1. >> zum PDF
  • Bojko, Aga (2011): Eye-Tracking without eyes

 

Quelle des Artikelbildes: dream designs / FreeDigitalPhotos.net

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